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Frankfurt/Oder: Neonazis berfallen Berliner Strae 24


inforiot [1.1.2004]
Am spten Abend des 8. November 2008 wurde das Wohnhaus in der Berliner Strae 24 zum wiederholten Mal angegriffen. Neben den Rumlichkeiten des Utopia e.V. beherbergt der Kontaktladen unter anderem die "Beratungsstelle fr Opfer rechter Gewalt". Wie bereits im Sommer 2006 wurden das Gebude, seine Bewohner_innen und Besucher_innen zur Zielscheibe eines offenbar rechtsradikal motivierten bergriffs.

Gegen 23 Uhr nahmen im Kontaktladen anwesende Personen Lrm im Hausflur wahr. Als sie diesen betraten, mussten sie feststellen, dass mehrere Plakate von den Wnden gerissen, ein Banner entwendet und eine groe Zahl von Aufklebern der radikal rechten Hooligan-Gruppierung "FCV" angebracht worden waren. In der sich im selben Gebudekomplex befindlichen Eckkneipe "Bierbar", befanden sich zum Tatzeitpunkt mehrere polizeilich bekannte Hooligans und Neonazis; darunter Christopher Perl, Patrick Dorn und Christoph Schoefisch. Bereits vor zwei Jahren war das damals noch unter andererer Geschftsfhrung betriebene Lokal Ausgangspunkt eines Angriffs auf die Hausbewohner_innen und deren Gste.

Kurz nach den Geschehnissen im Haus selbst, ereignete sich davor ein zweiter bergriff: Etwa fnfzehn, zum Teil vermummte und mit Billardques bewaffnete Personen verlieen die Bar und griffen Besucher_innen des Kontaktladens mit dem Ruf "Schei Zecken!" an. Im Anschlu kehrte die Gruppe in das Lokal zurck, um mit den eigenen Habseeligkeiten den Tatort noch vor Eintreffen der herbeigerufenen Polizei zu verlassen. Die Bilanz der Ereignisse: Sachbeschdigungen im Haus, mehrere Verletzte, sieben in der nheren Umgebung festgestellte Personen.

Inwiefern das Personal die Ereignisse im Umfeld der Bar wahrnahm, muss hinterfragt werden. Der Betreiber der "Bierbar" Guido Tietgen stellte als Wirt des mittlerweile geschlossenen "Preussen-Eck" der NPD in der Vergangenheit Rumlichkeiten zur Verfgung. Seit lngerem ist der wegen rechter Gewalttaten vorbestrafte Christian Steinicke in der Lokalitt beschftigt.

Die Berliner Strae 24 ist als Treffpunkt emanzipatorischer und antifaschistischer Initiativen bekannt. Die rege politisch-kulutrelle Arbeit im Umfeld des Hauses provoziert die rechte Szene der Stadt, der es nicht mehr mglich ist sich unerkannt und von der ffentlichkeit unbeachtet zu organisieren. Wie dieser Vorfall ein weiteres Mal zeigt, ist Gewalt das einzige Mittel, das die radikale Rechte zu nutzen im Stande ist.

Quelle: Autonome Antifa Frankfurt/Oder
Quelle: inforiot.de
    







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