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Oberbrgermeister Jann Jakobs erklrt Protest als Nazimethode


inforiot [14.11.2008]
Anlsslich der Protestaktion von 40 Jugendlichen in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung gegen den brutalen Polizeieinsatz in der Skaterhalle erklrte der Potsdamer Oberbrgermeister Jann Jakobs, dass es sich bei dem Protest im Stadthaus um Nazimethoden handele. Jann Jakobs verharmlost mit dieser Bemerkung den SA-Terror Ende der 20er/Anfang der 30er Jahre.

Im Fall der politischen Debatte um die Potsdamer Alternativkultur demonstrieren Menschen, die mehr und mehr von der politischen Entscheidungsfindung ausgeschlossen werden und die in ihren Entfaltungsmglichkeiten zunehmend beschrnkt werden fr ihre Rechte. Wenn dabei bestimmte formale Spielregeln nicht eingehalten werden, haben sich dies letztlich jene zuzuschreiben, die die Betroffenen aus den Entscheidungsfindungsprozessen ausgrenzen.

Das ist in jeder Hinsicht - und das msste Herr Jakobs wissen - unvergleichbar mit dem Mordterror, den die SA Ende der 20er/Anfang der 30er Jahre gegen politische Gegner und aus antisemitischen Motiven verbte! Wir fordern Jann Jakobs hiermit auf, diesen Vergleich sofort zurckzuziehen!

Besonders peinlich, aber das muss Herr Jakobs mit sich selbst ausmachen, ist aus unserer Sicht, dass er sich zu derartigen 4uerungen hingerissen sieht, wenn der ruhige und gleichmige Ablauf einer Stadtverordnetenversammlung fr kurze Zeit unterbrochen wird, aber keine ffentliche Stellungnahme abgibt, wenn Polizisten mit den Worten Heute ist doch Kristallnacht! Menschen schikanieren, beleidigen und verletzen.


Quelle: VVN-BdA
Quelle: inforiot.de
    







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