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Polizei beendet Hausbesetzung in Potsdam-West


PNN [27.12.2011]
Update. Der Einsatz verlief friedlich: Die Polizei hat ein Haus in Potsdam gerumt, dass Mitglieder der linksalternativen Szene am zweiten Weihnachtsfeiertag besetzt hatten.

Brandenburger Vorstadt - Die Polizei hat ein Haus in Potsdam gerumt, das Mitglieder der linksalternativen Szene am zweiten Weihnachtsfeiertag besetzt hatten. Der Einsatz am Dienstagnachmittag verlief nach Polizeiangaben friedlich. Insgesamt seien die Daten von 17 Personen aufgenommen worden, die man in dem Haus im Stadtteil Potsdam-West angetroffen habe, so Polizeisprecher Heiko Schmidt gegenber den PNN. Sie erhielten Platzverweise. Nun werde wegen Hausfriedensbruchs und mglicherweise wegen Sachbeschdigung ermittelt.
Die Besetzer wollten mit der Aktion nach eigenen Angaben gegen die ihrer Meinung nach zu hohen Mieten und fehlenden bezahlbaren Wohnraum protestieren. Zuletzt hatte die kommunale Bauholding Pro Potsdam auch die Pachtzinsen fr mehrere alternative Wohnprojekte erhht - auch dagegen richtete sich der Zorn der Besetzer. Vor der Rumung durch die Polizei war ein Vermittlungsgesprch, das die Potsdamer Sozialdezerntin Elona Mller-Preinesberger mit den Besetzern gefhrt hatte, gescheitert.
In dem besetzten Haus hatte der bisherige Eigentmer, die Stiftung Hasenheyerstift, in Kooperation mit dem Landesausschuss fr Innere Mission (Lafim) ein Heim fr Demenzkranke einrichten wollen. Die Plne haben sich nach Lafim-Angaben inzwischen zerschlagen - das Haus sei an einen Investor verkauft worden, der dort Wohnungen plant. Die bergabe sei Anfang des Jahres vorgesehen, hie es.
Zuletzt hatte es 2008 in Potsdam eine Hausbesetzung gegeben. In den 1990er Jahren kam es in der Stadt bei Rumungen mehrerer besetzter Huser zu gewaltttigen Auseinandersetzungen.
Quelle: www.pnn.de
    







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