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Gestrte Pressekonferenz


PNN [7.1.2012]
Potsdam - Der Konflikt um Pachterhhungen fr vier linksalternative Wohnprojekte in Potsdam spitzt sich zu. Die Trgervereine der Huser weigern sich weiter vehement, ihre finanzielle Situation offen zu legen. Das wurde am Dienstagmittag bei einer Pressekonferenz im Stadthaus deutlich, bei der Sozialbeigeordnete Elona Mller-Preinesberger (parteilos) eigentlich ber den Stand der Verhandlungen mit der Szene berichten wollte. Zu diesem Pressegesprch kamen auch mehr als zehn Vertreter der Wohnprojekte. Sie forderten eine Rcknahme der Pachtzinserhhungen und warfen der Stadt vor, mit der Verffentlichung von Vertragsdetails eine "Sozialneiddebatte" provozieren zu wollen.
Wie berichtet war die Stadt im Konflikt um die Pachterhhungen in die Offensive gegangen. Fr die Hauptausschusssitzung am Mittwoch erhalten die Stadtverordneten eine Mitteilungsvorlage, in der detailliert aufgelistet wird, wie teuer die von der kommunalen Pro-Potsdam-Tochter Gewoba vorgenommene Pachtzinserhhung fr die Hausprojekte tatschlich wird. Es geht um monatliche Steigerungen zwischen 93,64 und 260,14 Euro. Unklar ist dabei, wie viele Personen sich diesen Betrag teilen mssen. Dazu haben die Projekte trotz Aufforderung durch die Stadt bisher keine Angaben gemacht.

Bei der Pressekonferenz bemngelten Vertreter der Huser, die Stadt spare bewusst Angaben - wie die ntigen Sanierungskosten fr die Huser - aus. So habe die Gewoba im Jahr 2000 geschtzt, dass jedes Haus fr 500 000 bis 800 000 Euro saniert werden msse. Wie viele Mittel tatschlich in die Immobilien geflossen sind, dazu gibt es von Seiten der Trgervereine bisher keine Angaben. Das Gesprch endete ohne Ergebnis.
Am Mittwoch soll im Hauptausschuss ber einen Antrag der Fraktion Die Andere entschieden werden, der eine Rcknahme der Pachtzinserhhungen vorsieht.
Quelle: www.pnn.de
    







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