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Mietsenkung wrde Millionenverluste bedeuten


MAZ [13.7.2012]
POTSDAM - Die von der Fraktion Die Andere vorgeschlagene Mietsenkung von 20 Prozent im Bestand der Pro Potsdam wrde Einnahmeverluste von rund 14 Millionen Euro pro Jahr bedeuten, hie es gestern aus dem Rathaus. Wie Michael Dahlmann, Bereichsleiter Beteiligungsmanagement, weiter sagte, wrde ein solches Vorhaben das kommunale Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage bringen und die derzeit laufenden Programme zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums gefhrden. Die Beliebtheit Potsdams bei Familien mit Kindern habe in den vergangenen Jahren zu hohem Zuzug gefhrt. Diese Bevlkerungsentwicklung habe das Angebot an Wohnraum stark verknappt. Derzeit liege der Leerstand bei etwas unter einem Prozent. Wenig Wohnraum fhre zwangslufig zu hheren Mieten.

Der richtige Weg zur Senkung des Mietniveaus sei der Wohnungsneubau, sagte Dahlmann: Genau daran arbeiten wir mit der Pro Potsdam. 1000 Wohnungen sollen bis 2019 errichtet werden. Von rund 17 000 Bestandswohnungen werde etwa die Hlfte fr weniger als 5,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Zudem gebe es bereits Manahmen fr einkommensschwache Mieter wie den Familienbonus (mit 50 Euro Mietnachlass pro Kind fr 24 Monate), einen Wohnflchenbonus (kleinere Wohnung 10 Prozent unter Mietspiegel), einen Mobilittsbonus (PNV-Ticket fr ein Jahr bei 1-Zimmer-Wohnungen in Drewitz) und einen Fonds fr Flexible Bindungen. Nach Gesprchen mit Infrastrukturminister Vogelsnger frdert das Land die Mietpreis- und Belegungsrechte von 1200 Wohnungen, hie es weiter. (he)
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
    







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