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Proteste gegen NPD-Veranstaltungen in Potsdam und Berlin


rbb [10.8.2012]
Gegen Kundgebungen der rechtsextremen NPD haben am Freitag in Potsdam und Berlin insgesamt mehr als 200 Menschen protestiert. Unter den Gegendemonstranten in der brandenburgischen Landeshauptstadt war auch Oberbrgermeister Jann Jakobs. Fr Neonazis sei kein Platz in Potsdam, sagte der SPD-Politiker.

Die Protestierenden machten sich mit Trillerpfeifen und Musik aus Lautsprechern bemerkbar. Vermutlich deshalb habe die NPD ihren Potsdamer Auftritt vorzeitig abgebrochen, sagten Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbunds.

Auch in Berlin-Tegel wurden die NPD-Anhnger von einer Gegenkundgebung erwartet. Dabei sagte die Grnen-Abgeordnete Clara Herrmann, die Zivilgesellschaft drfe sich nicht von den Provokationen der Rechten einschchtern lassen.

Beide Demonstrationen wurden von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Zwischenflle gab es nicht.

Weiterer NPD-Marsch am 15. September in Potsdam

In anderen Stdten wie Leipzig, Frankfurt/Main oder Schwerin hatten Hunderte gegen die Rechtsextremisten demonstriert.

Auch Brandenburgs Ministerprsident Matthias Platzeck (SPD) untersttzt den Widerstand gegen NPD-Aufmrsche in Potsdam.

Wie die Staatskanzlei mitteilte, unterschrieb Platzeck am Donnerstag einen Aufruf des Bndnisses "Potsdam bekennt Farbe". Er appellierte an die Brger, "sich dem braunen Ungeist ideenreich entgegenzustellen".

Platzeck war frher Oberbrgermeister von Potsdam. Neben Freitag soll ein weiterer NPD-Marsch am 15. September in Potsdam stattfinden.
Quelle: www.rbb-online.de
    







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