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Kampagne: Infoveranstaltung und Konzert

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STOP THE BOMB


Die iranische Bedrohung und die Kampagne STOP THE BOMB
Bndnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm

Von Stephan Grigat

Die OMV begegnet ihren Geschftspartner auf gleicher Augenhhe. Schlielich entspricht der Respekt vor Mensch und Umwelt unseren ethischen Prinzipien. Diese Botschaft verkndete das zu ber 30 Prozent in Staatsbesitz befindliche sterreichische Unternehmen im September in ganzseitigen Inseraten in sterreichischen Zeitschriften. Dieser Respekt scheint momentan vor allem den islamischen Misogynikern, Schwulenmrdern und Antisemiten in Teheran zu gelten, nicht ihren Opfern. Ansonsten liee sich schlecht erklren, wie das geplante 22-Milliarden-Euro-Geschft mit dem Iran, das gemeinsam mit den Milliardengeschften der deutschen Wirtschaft das Bndnis mit dem iranischen Apokalyptiker-Regime weiter befestigen wrde ,zu den ethischen Prinzipien des Unternehmens passt.

Der geplante Milliarden-Deal mit einem Regime, das ffentlich mehrfach angekndigt hat, Israel vernichten zu wollen, geniet die Untersttzung aller im Parlament vertretenen Parteien. Die sterreichischen Geschftsbeziehungen zum Iran werden keineswegs nur von der OMV intensiviert. Und so freute sich bereits im November 2006 der iranische Handelskammerprsident Khamoushi: sterreich ist fr uns das Tor in die Europische Union.

sterreichische und deutsche Politiker und Wirtschaftsvertreter verweisen zur Legitimation ihres Engagements in der Islamischen Republik gerne auf die migenden Effekte von konomischer Kooperation. Dass es den herrschenden Mullahs in Teheran aber nicht um einen irgend gearteten Ausgleich oder Kompromiss geht, sondern um einen Frieden, der auf den Trmmern des Staates der Shoah-berlebenden und den Leichen seiner jdischen Bewohner gedeihen wrde, kann man in den Nachfolgestaaten des Dritten Reiches problemlos ausblenden. Schlielich begegnet man dort auch den eingeborenen Nazis gerne mit Nachsicht, Toleranz und Feingefhl.

Die sterreichischen Ausfuhren in den Iran haben sich seit 2002 annhernd verdoppelt. Vergleicht man die Zahlen allerdings mit den deutschen Exporten in den Iran, die sich schon lange im Milliarden-, nicht im Millionenbereich bewegen, wird deutlich, dass erst das anvisierte Milliarden-Geschft der OMV sterreich zu einem langfristigen strategischen Partner der Mullah-Diktatur befrdern wrde.

Gegen diese Geschfte hat sich in sterreich die Kampagne STOP THE BOMB Bndnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm gegrndet, die unter anderem von Elfriede Jelinek, Leon de Winter und Beate Klarsfeld untersttzt wird. Der Vortrag will zum einen ber die Kampagne und die deutsch-sterreichischen Beziehungen zum Iran informieren und zum anderen kurz das Regime in Teheran charakterisieren.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter fr Politikwissenschaft an der Universitt Wien, Mitherausgeber des Bandes "Der Iran Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europischen Frderer", der im Mrz 2008 im Studienverlag erscheint, und Autor von "Fetisch und Freiheit. ber die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus" (a ira 2007). Er gehrt zu der Gruppe Caf Critique und hat die Initiative STOP THE BOMB Bndnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm mitinitiiert.



8.Februar 2008
20:00 | Infoveranstaltung zur Kampagne mit Stephan Grigat
21:30 | Party und Konzert mit Egotronic, GTuk, etc.

Vortrag (ohne Diskussion) als MP3 downloaden (21 MB)
    
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