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Kein Platz fr Faschistische Strukturen in Teltow!

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Alternative Freirume erkmpfen!


Am 17. Mai plant ein Bndnis eine antifaschistische Demonstration durch die Innenstadt in Teltow (Brandenburg). Teltow ist eine Stadt in der sowohl eine gewaltttig agierende Naziszene als auch verschiedene rechte Treffpunkte Fu fassen konnten. Linke und alternative Menschen sehen sich zunehmend mit den Auswirkungen dieser menschenverachtenden Ideologie konfrontiert: Nazis machen Jagd auf Andersdenkende und -aussehende, tragen rassistische und antisemitische Propaganda in die ffentlichkeit und versuchen eine rechte Hegemonie zu etablieren.

Gegen diesen Zustand richtet sich die
Demo am 17. Mai um 15 Uhr am S-Bahnhof Teltow


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Aufruf
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Kein Platz fr Faschistische Strukturen in Teltow!
Alternative Freirume erkmpfen!

Am 17. Mai fhrt ein Bndnis antifaschistischer Gruppen eine Demonstration in Teltow durch. Grnde dafr gibt es mehr als Nordic Thunder, Neue Strae 3, Inhaber: Simon Wedel, Mitarbeiter: Ahmet Kozmazgenug. In Teltow agiert eine starke gewaltbereite Naziszene, die seit Jahren ungestrt eine Infrastruktur aufbauen konnte. So findet sich in dem Ort alles, was das rechte Herz begehrt: Mit dem Nordic Thunder ein Bekleidungsgeschft und dem Kaos ein Tattooshop. Als Rckzugsraum dient die Nazikneipe Red Berry oder wahlweise die, zwar unpolitisch, aber dennoch stark von Rechts besetzte Disco Musicpark. Nicht selten finden sich hier auch Rechtsextremisten aus anderen Regionen, wie Potsdam, Teltow-Flming oder Knigs Wusterhausen an.

Rechtsextreme Musik, als Einstiegsdroge und verbindendes Element produzieren gleich mehrere Bands in Teltow. In Seefeld wollte die Rechts-Rock Band SIGIL (aus Teltow) zusammen mit der Berliner Band Legion of Thor am 30. September 2006 spielen, wurde jedoch von der Polizei daran gehindert. Auf dem Grundstck waren weit mehr als 100 Personen aus den Reihen der NPD, des Mrkischen Heimatschutzes sowie diversen Personen der Fuball-Szene des BFC Dynamo erschienen.
Hheren Bekanntheitsgrad in der Szene geniet die Band Hassgesang (die auch als Agnar, No Escape oder Anger Within auftreten), die laut Verfassungsschutz ebenfalls aus Teltow stammt, unter anderem wegen ihrer Israelfeindlichen, antisemitischen Texten:

Es heit Palstina und nicht Israel
Doch dort herrschen Zionisten unter Mordbefehl
Und dann darf man hier nicht sagen, was man denkt
Wenn mal ein Araber verzweifelt die Besatzer sprengt
Das tapfere Volk von Palstina sollte man verehren
Weil sie allein sich auf der Welt noch gegen die Juden wehren.


Gordon Bodo Dreisch (links) und sein Vater Uwe bei einem Naziaufmarsch in Berlin-Rudow 2007 Hassgesang hat bereits mehrere Alben produziert, wobei der Grossteil verboten wurde. Der Liedermacher Midgards Stimme alias Gordon Bodo Dreisch kommt ebenfalls aus Teltow, wohnt mittlerweile in Sd-Berlin, hlt die Verbindungen nach Teltow jedoch aufrecht. Auftritte von ihm konnten bisher nicht festgestellt werden. Auch seine Texte sind nationalistische und fremdenfeindlich: "Wir bleiben treu bis in den Tod, fr die Fahne schwarz wei rot"

Rechtsextreme Kleidung, Musik und Lden sind fr die Szene nicht nur eine lukrative Verdienstmglichkeit sondern sorgen gleichzeitig fr ein gesteigertes Selbstbewusstsein der lokalen Nazis. Das mndet, entsprechend ihrer Ideologie, in gewaltttigen bergriffen auf alles was anders ist. So wurden Anfang Januar diesen Jahres linke Jugendliche von den bekannten Nazis Andreas Lorenz und Michael Polleske attackiert. Die Kneipe Red Berry war sogar Ausgangspunkt fr gleich drei rechtsextrem motivierte Gewalttaten an einem Abend in der Silvesternacht 2007.
Dementsprechend offensiv werben auch die Nazis fr ihre menschenverachtenden Inhalte. Mitte August 2007 brachten sie metergroe Schriftzge mit Bezug auf den Kriegsverbrecher Rudolf Hess an Huserfassaden an. Regelmig werden ganze Straenzge mit rechtsextremen Aufklebern zugeklebt.

Da alternative, linke und andersdenkende Menschen in diesem faschistischen Weltbild keinen Platz haben, sind weite Teile Teltows fr sie ein Angstraum. Kommt es doch fast wchentlich zu Drohungen, Beleidigungen, Hetzjagden und ttlichen bergriffen auf Jugendliche die keine rechte Gesinnung haben. ffentliche Pltze werden dadurch von den meisten gemieden oder nur schnell berquert.
Jugendliche in Teltow knnen sich lediglich ins Private oder in andere Stdte flchten, ffentliche Anlaufpunkte, die konsequent Nazis den Zutritt verwehren sind in Teltow nicht vorhanden. Es gibt keine Strukturen, wie zum Beispiel ein alternatives Jugendzentrum, das als Rckzugsraum oder Treffpunkt genutzt werden kann. In Anbetracht der verfestigten Strukturen in Teltow ein skandalser Zustand. Deswegen gehen wir am 17. Mai auf die Strae um den Nazis zu zeigen dass sie in Teltow nicht erwnscht sind und fr nicht-Rechte dringend Alternativen geschaffen werden mssen.


Fr die Freiheit, Fr das Leben,
Nazis von der Strae fegen!


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