ak_antifa potsdam ♥ ♥ ♥ News

 

akantifapotsdam




Gemeinsam gegen Nazi-Gewalt und staatlichen Rassismus

->

Wut und Trauer zu Widerstand


Demo zum Gedenken an den von Neonazis zu Tode gehetzten Farid Guendoul

In der Nacht vom 12. zum 13.2.1999 wurde der algerische Asylbewerber Farid Guendoul in Guben, von einer Gruppe jugendlicher Neonazis zu Tode gehetzt. Sie bedrohten, beleidigten, schlugen und jagten ihn sowie seine zwei Begleiter durch die Stadt. In Todesangst versuchte er sich in den Hauseingang Hugo-Jentsch-Strae 14 zu retten. Beim Eintreten der Glastr schnitt er sich eine Arterie am Bein auf und verblutete wenige Minuten spter. Unterdessen verprgelten die Angreifer einen Begleiter Guendouls, spter warfen sie die Scheiben eines vietnamesischen Restaurants ein und fuhren Sieg Heil grlend weiter durch die Stadt.

Guben - eine normale Stadt in Deutschland. Die Reaktionen der Bevlkerung nach dem Tod von Farid Guendoul fanden ihren prominentesten Frsprecher in dem damaligen Spremberger Brgermeister Egon Wochatz, der in einem Interview fragte: Was hatte der denn nachts auf der Strasse zu suchen?

Den Umgang mit der Erinnerung an Farid Guendoul in der Stadt Guben zeigen nicht zuletzt Zustand und Lage des Gedenksteins; 1999 auf Initiative der Antifa Guben in der Nhe zum Tatort eingeweiht, verschwand mit dem Abriss umliegender Wohnblcke u.a. der Hugo-Jentsch-Strae 14 jeder rumliche Bezug.

An der Situation und dem Klima in der Stadt hat sich nichts gendert. Auch heute werden Asylbewerber, Linke und Menschen, die nicht ein rechtes Bild passen, angepbelt, angegriffen, geschlagen oder bedroht. Wer kann, versucht den Neonazis aus dem Weg zu gehen. Fr nicht-rechte Jugendliche ist es schwer, spontan ffentliche Pltze oder Kneipen aufzusuchen. Wie berall knnen Neonazis hier auf Akzeptanz und Toleranz einer rassistisch geprgten deutschen Mehrheitsgesellschaft zhlen. Es finden Treffen statt, die Kneipe Junge Welt ist wieder zu einem Treffpunkt der Rechten geworden. Organisierte Gubener Neonazis nehmen regelmig an Aufmrschen teil, so z.B in Wunsiedel oder in Halbe. In Guben selbst sind sie Teil einer rechten Straenszene, die das Klima in der Stadt prgt.
Farid Guendoul ist eines von mindestens 131 Opfer in Deutschland, die seit 1990 von Neonazis ermordet wurden.

Es gilt dem braunen Treiben nicht schweigend, ohnmchtig und tatenlos zuzusehen, sondern sich direkt und offen entgegenzustellen!

Gegen ein Vergessen der Ereignisse und gegen die fortbestehenden Zustnde!

Bndnis gegen Rassismus und Antisemitismus Sdbrandenburg

> Infoveranstaltung am 30.1.2005 im Cafe Shock um 19.00 (Charlottenstr.28)
> Demonstration am 12.2.2005 in Guben, Treffpunkt Busbahnhof, 11 Uhr

    
Presse
Neue Asylbewerberwohnung in der Hegelallee PNN 20.8.12
Mehr Arbeit fr Auslnder // Integrationskonferenz will Hrden abbauen PNN 18.8.12
Mietspiegel der Landeshauptstadt // Mieten explodieren in Potsdam MAZ 16.8.12

Termine


rss feed abbonieren








ak_antifa potsdam
hosted by antifa.cc: antifa webhosting